Abschied vom Klassenbegriff?: Ein Beitrag zur Analyse der - download pdf or read online

By Horst Röder

ISBN-10: 3322853454

ISBN-13: 9783322853455

ISBN-10: 3531111345

ISBN-13: 9783531111346

Diese Arbeit wurde Anfang 1970 abgeschlossen, neuere Literatur konnte daher nicht mehr berucksichtigt werden. Der Verfasser ist jedoch der Auffassung, da die hier vertretene Konzeption durch die weitere Ent wicklung der Soziologie in der DDR nicht widerlegt wird. Eine ursprunglich geplante empirische examine der Sozialstruktur der DDR konnte aus Mangel an verfUgbarem Datenmaterial uber relevante Schichtungs- und Mobilitatskriterien nicht unternommen werden. Die Arbeit beschrankt sich daher auf eine Untersuchung des Kategoriensy stems der marxistischen Soziologie in der DDR. Herrn Prof. Joachim Matthes (Bielefeld) gilt ein besonderer Dank fUr Ermutigung und Geduld bei der Abfassung der Arbeit. Munster (Westf.), im Marz 1972 H.R. 7 I. Einleitung Die vorliegende Arbeit solI die Entwicklung der marxistischen Sozio logie in der DDR 'am Beispiel der Definition und Verwendung des Klassenbegriffes verfolgen. 1) Die haufig vertretene Annahme, der tra ditionelle Klassenbegriff des historischen Materialismus werde im Verlauf der Entstehung einer eigenstandigen marxistischen Soziologie durch Schichtungskonzeptionen ersetzt, wird als zu einseitig nicht ubernommen. Diese those, die eine Ablosung des Begriffs der Klasse im Bereich der soziologischen Theoriebildung analog der Entwicklung in der burgerlichen Soziologie unterstellt, wurde umformuliert und er weitert.

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1 Jean Jacques Rousseau, Yom Gesellschaftsvertrag, III 7, IV l. 2 Vgl. Dolf Sternberger, Nicht aIle Staatsgewalt geht vom Yolk aus. Studien uber Reprasentation, Vorschlag und Wahl, Stuttgart u. a. 1971, S. 118 ff. three V gl. Ulrich Matz, Emanzipationspostulat und Demokratiemodell des Grundgesetzes, in: Civitas.

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Speedy zehn Jahre sind vergangen, seit das BDSG geschaffen wurde. An Versuchen das Gesetz zu novellieren hat es nicht gemangelt und auch gegenwartig werden Reformvorschlage diskutiert. Die Auseinandersetzungen urn diese neuen, "geschichtslosen" Daten schutzgesetze sind bislang jedoch gepragt von einem Mangel an empirischen Grundlagen einerseits und dogmatischer examine andererseits.

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Wenn er "gruppenkonformes Verhalten" eines Positionstrligers in Verbindung setzt mit dem "Gruppenmilieu" und daraus die Entstehung von "Verhaltenstypen" (es liegt nahe. dabei an den Begriff der "Rolle" zu denken) herleitet. Der Proze13 der Verhaltensdetermination dagegen ist ausschlie13lich beschrlinkt auf die Mikrogruppen. "die Transformationsstellen zwischen Personlichkeit und Gesellschaft bzw. 93) Mit diesem Begriffsinstrumentarium untersuchte Friedrich 1962 die politischen und moralischen Einstellungen von Jugendlichen in der DDR.

Ausgehend von der Stellung der Menschen in dem 46 gegebenen Gesamtsystem der Produktionsverhaltnisse, ergibt sich die wesentliche soziale Gruppierung der Menschen, die w~sentliche soziale Gliederung der Gesellschaft in soziale Gruppen. "105) Die blo{3e Aussage, da{3 sich jede Gesellschaft in soziale Gruppen gliedert, bedeutete - stunde sie derart isoliert da - einen Ruckschritt gegeniiber der traditionellen Klassentheorie. Eine solche formale Entleerung mochte Kallabis aber ebenso vermeiden wie die Konzeption eines Gruppenbegriffes, die die traditionellen Kriterien der Klassentheorie hinter sich la{3t.

58) Szczepanski unterscheidet zudem filnf mogliche Antworten auf die Frage, was eine Gruppe seL Demnach gibt es einen nominalistischen, realistischen, psychologistischen, fiktiven und einen materialistischen Gruppenbegriff. 1m ~etzteren Sinne ist unter Gruppe "eine gewisse Art der Wirklichkeit" zu verstehen, "die unabhAngig von den Bestrebungen und dem Wollen der Individuen existiert; soziale Gruppen und andere soziale Gemeinschaften existieren objektiv; die Mitglieder der 38 Gruppe und ihre psychischen Merkmale sind ein Element der Gemeinschaft, die sie im Rahmen der objektiven okonomischen Beziehungen und der kulturellen Systeme eingehen; ihr gegenseitiges Aufeinanderwirken schafft die Wirklichkeit der sozialen Beziehungen".

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